#2 Travelblog: Los Angeles

02.07 – 06.07, Los Angeles, Kalifornien, USA

Hallo ihr Lieben,

Nachdem wir San Francisco hinter uns gelassen hatten, fuhren wir am 01.07 in Richtung Los Angeles. Allerdings folgten wir nicht schnurstracks den Weg, sondern bauten einige Zwischenstops und sogar eine Übernachtung ein. Zunächst hielten wir an dem wohl kitschigsten Hotel der Welt – dem Madonna Inn! ♥ Vielleicht wisst ihr ja, dass ich mit Drittnamen Madonna heiße und deshalb durfte ich mir dieses Prachtstück natürlich auch nicht entgehen lassen. 😀 Während wir durch die trostlose, trockene Landschaft düsten, tauchte aus dem Nichts das traumhaft, süße Anwesen auf. Eine Übernachtung hier wäre weit über unserem Budget gewesen, aber ein bisschen Bestaunen war kostenlos drin. 😉 Als Nächstes gelangten wir an den Pismo Beach. Ein kleiner, süßer Park erstreckt sich vor dem wunderschönen Meer. Kinder spielten lachend auf dem Dino-Spielplatz, während die anderen Menschen die Klippen und umkreisenden Vögel beobachteten. Einen Zwischenstop kann ich euch hier wärmstens empfehlen, es ist einfach schön. ♥ Unsere Reise ging weiter und endete an diesem Tag in Lompoc. Dort übernachteten wir und das Unheil begann… Ich wurde krank.

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Jap, der ständige Klimawechsel zwischen den eisigen Klimaanlagen, dem kalten San Francisco und dem warmen Los Angeles haben meinen Körper überfordert. Ich bekam eine dicke Erkältung und verlor etwas Kraft. Aber ich war schließlich nur einmal in den USA, also biss ich meine Zähne zusammen und erkundete so viel wie eben möglich. (: Doch im Süden von Los Angeles, wo wir als nächstes übernachteten, war das nicht so einfach… Ich weiß leider nicht mehr den Namen von dem genauen Ort, aber ganz wohl fühlten wir uns dort nicht. Und das hat primär nichts mit der Tatsache zu tun, dass wir dort als einzige eine helle Hautfarbe hatten, sondern eher damit, dass die Menschen auf der Straße pöbelten und uns unfreundliche Blicke zuwarfen. Der Ort war einfach dreckig und kaputt… Auf Onlinebewertungen kann man sie eben nicht immer verlassen und nicht alles was glänzt, ist Gold. Leider habe ich dort keine Fotos gemacht, immerhin hätte ich damit auch mal die Schattenseiten von USA beleuchten können.

Glücklicherweise haben wir gaaaaanz entfernte und herzliche Bekannte, welche in Los Angeles leben, sodass wir dort die nächsten Tage unterkommen konnten. Von diesem Ort aus sah Los Angeles schon wieder ganz anders aus. ^^ Der Kontrast zwischen arm und reich ist einfach sehr hoch. Aber kommen wir nun zu den aufregenden Sachen in Los Angeles. Wir besuchten den berühmten Walk of Fame. Natürlich war dieser von Touristen überfüllt, sodass die Fortbewegung sehr langsam verlief. ^^ Dafür waren alle so nett und haben jedem die Zeit gewährt, in Ruhe Fotos machen zu können. Es entstand eine kleine Spielerei für meinen Bruder und mich. Wir freuten uns, wenn bekannte Stars auftauchten und schossen gleich Fotos mit ihnen. Dabei war der Boden durch die Sonne sehr aufgeheizt worden, sodass wir uns leider den Hintern verbrannten. ^^ Aber wir klapperten tatsächlich alle Sterne ab, weil wir einfach keinen verpassen wollten. An jeder Ecke standen dabei die selben Touri-Läden mit dem selben Sortiment, sodass sich hier jeder waschechter Tourist wohlfühlen sollte. 😀

Als Abwechslung brauchte ich dann wieder etwas Natur. Der bekannte Runyon Canyon weckte meine Aufmerksamkeit und so beschloss ich, ihn zu bezwingen. Es wurde zu einer kleinen Herausforderung, denn für mich war es sehr anstregend hochzukommen. Ich schwitzte, keuchte und machte zwei kleine Verschnaufpausen. Obwohl ich seit längerem regelmäßig laufe, klopfte mein Herz wie wild. Oben angekommen, packte mich dann die Euphorie. Abgesehen von dem unglaublichen Ausblick über Los Angeles und den Blick auf das Hollywood Sign, ist es ein überwältigendes Gefühl, die Höhe bestiegen zu haben und oben angekommen zu sein. Ein wahrliches Glücksgefühl, welches ich gerne mit jedem Teilen möchte. ♥ Auf dem Weg nach unten trafen auch neue Erkenntnisse auf mich ein. 1. Der Weg nach unten ist an sich weniger anstrengend, dafür aber schwieriger zu meistern, da man schnell ins Rutschen kommt. 2. Egal ob durchtrainiert oder mit mehr Kilos auf den Rippen, einfach JEDER kommt beim Aufstieg ins Schwitzen. Zufrieden und entspannt ging ich wieder runter. Der Runyon Canyon wird mir fehlen, denn ich kann absolut verstehen, warum die Menschen dort zum Ausgleich ihre Freizeit verbringen. Falls ihr mal dort seid, probiert es doch auch aus! ♥ 🙂

Mein größtes Highlight in Los Angeles war aber etwas anderes… die Universal Studios Hollywood. Am Unabhängigkeitstag, dem 04. Juli, feiern die Amerikaner mit deftigen BBQs. Dementsprechend hatten wir das Glück, an dem Tag wenige Menschen im Freizeitpark anzutreffen. 😀 Dank der kurzen Warteschlangen konnten wir wirklich alles ausprobieren oder wiederholen. Und ich denke, ihr könnt erahnen, wie mein Potterhead-Herz ausgerastet ist, als ich Hogwarts erblickte!? Ich gebe auch ehrlich zu, dass sich etwas Tränen in meinen Augen gesammelt hatten. 😉 Ich stöberte in Hogsmeade und kaufte mir natürlich ganz viel Merchandise. Es war etwas makaber, dass ich in Hogsmeade im Sommerkleid rumlief, während auf den Häusern Schnee lag. Schließlich ist es in der magischen Welt generell ziemlich düster. Als Nächstes erkundete ich das Hogwartsschloss. Eine kleine Welle Traurigkeit überlief mich, da ich nie diese Schule besuchen und Hexerei erlernen würde… Dafür habe ich aber alle Eindrücke aufgesogen wie ein Schwamm. Normalerweise meide ich Achterbahnen, aber hier habe ich mich selbst auf das „Flying Hippogreif“ getraut. ^^ Schließlich möchte ich diese stolzen Wesen nicht verletzen. 😉 Die virtuelle 4-D Fahrt bestand aus einer wilden Verfolungsjagd gemeinsam mit Harry. Diese Attraktion würde ich einfach immer wieder machen! Ja, hier habe ich wirklich jeden Augenblick genossen. ♥ Ansonsten kann ich euch zu dem Park sagen, dass er generell mit 110 $ pro Person ziemlich teuer ist. Für den Preis bekommt man aber viele Themenparks zu sehen, welche mit kostenlosen Erfrischungsanlagen und Trinkstationen ausgestattet sind. Die Attraktionen sind hauptsächlich 4-D-Fahrten, die ich sowieso lieber mag als die klassischen Achterbahnen. Es gibt viele Themenparks wie beispielsweise Springfield, Jurassic Park, Transformers, Shrek, Minions, Mumie etc. Für jeden wird bestimmt was spannendes dabei sein. 🙂 Wir verbrachten 8-9 Stunden in dem spaßigen Park und ich empfehle ihn euch auch weiter.

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Nach den anstrengenden Tagen brauchten wir etwas Zeit zum Entspannen. Wir fuhren zum Laguna Beach. Dieser Strand wurde uns empfohlen und anfangs fand ich ihn nicht gerade schön. Überall lagen sehr viele Algen rum und das Wasser war auch nicht gerade klar. Trotzdem gingen wir ins Wasser und ich hatte wirklich noch nie solche Wellen erlebt! Sie waren sehr kraftvoll, sodass ich andauernd mitgerissen, runtergespült und durchgeschleudert wurde – und es machte mir Spaß! ^^ Auch wenn ich mir einige, blaue Flecken einkassiert hatte, habe ich unendlich viel gelacht. In jedem von uns steckt doch noch ein Kind. 🙂 Zum Abschluss fuhren wir noch nach Santa Monica. Die schöne Promenade mit einem kleinen Freizeitpark kennt man von vielen Bildern (oder auch GTA 4 ^^). Für mich ist dies wieder typisch amerikanisch, dass Freizeitattraktionen AUF dem Wasser stehen. 😀 Der Steg war ziemlich überfüllt und es gab wieder mal viel Touri-Schnick-Schnack zu kaufen. Hier hätte es mir gereicht, es vom weiten zu begutachten. 😉

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Fazit

Ich habe gute und schlechte Seiten an Los Angeles entdecken dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Für mich ist Los Angeles ein Ort, welchen man sich einmal ansehen kann, aber kein zweites Mal sehen muss. ^^ Als Potterhead wird mir natürlich Hogwarts fehlen und als Muggel vermisse ich in meinem Dorfleben den Runyon Canyon.

Welche Eindrücke habt ihr in Los Angeles gesammelt? Möchtet ihr auch einmal dort hin? ♥

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13 thoughts on “#2 Travelblog: Los Angeles

  1. Ein richtig schönen Post hast du geschrieben. Das mit den Klimaanlagen kenne ich. Wenn ich meistens in Wärme Länder fahre, ist das bei mir auch immer so ein Problem. Nächstes Jahr möchten wir auch nach L.A reisen, die Universal Studios natürlich wie bei dir auch Pflicht. 🙂

    Liebste Grüße, Sarah

    Gefällt 1 Person

  2. Es tut mir leid, dass du Los Angeles „kein zweites Mal sehen muss“. Ich wohne zwar nicht genau in Los Angeles, bin aber in Südkalifornien ansässig. Das Madonna Hotel liegt in San Luis Obispo, das wiederum im kalifornischen Central Coast liegt (siehe https://merrillius.net/2017/06/15/ausflug-zur-central-coast-von-kalifornien/). Obwohl ich am Central Coast des öfteren bin, war ich noch nie in dem Hotel, da es von Außen so kitschig aussieht – da muss ich dir Recht geben.
    LG, merrillyew

    Gefällt 1 Person

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