#1 Travelblog: San Francisco

28.06 – 30.06, San Francisco, Kalifornien, USA

Hallo ihr Lieben,

Foto 28.06.17, 11 13 21am 28. Juni begann unsere Reise. Zunächst hatten wir eine längere Hinreise zu bewältigen. Wir starteten mit einem knapp einstündigen Flug nach Frankfurt, welcher durchgehend von Turbolenzen geprägt war, sodass wir keinen Serviceleistungen in Anspruch nehmen konnten. Nach dem holprigen Start ging es in den nächsten Flieger in Richtung San Francisco. Auch dieser verlief nicht ganz reibungslos, da wir 1,5 Stunden verspätet starteten. Nach einem knapp elfstündigen Flug kamen wir dann endlich in den USA an. Natürlich mussten wir uns noch einer strengen Kontrolle unterziehen, sodass wir später völlig erschöpft in unserer Unterkunft ankamen. Und auch wenn die Hinreise wegen meiner kleinen Flugangst nervenaufreibend war, hat mich eine Tatsache etwas geflasht: Ich habe einen riesigen Ozean überquert und zum ersten Mal einen anderen Kontinent betreten. Das Abenteuer konnte beginnen… ♥

Nachdem wir uns von der langen Hinreise erholt hatten, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Für mich als Landmaus war dies schon ein kleiner Kulturschock! Ein Hochhaus reiht sich neben dem nächsten. Insgesamt wirkte die Stadt sehr grau, eintönig und schmutzig auf mich. Die Häuser engten mich ein und wenn ich nach oben schaute und mir die hohen Gebäude entgegenblickten, fragte ich mich, wo denn die Sonne geblieben sei? Schließlich werfen die Bauten einige schattige Plätze. Und da es zu der Zeit sowieso ziemlich kalt und windig war, wollten wir auch nicht verweilen, sondern die Stadt erkunden. Dies hat sich wiederum schwerer herausgestellt, als erwartet. ^^ Zunächst ist es sehr schwierig einen geeigneten Parkplatz zu finden. Aber ich denke, dass ist in jeder Großstadt ein kleines Problem. 😀 Nachdem wir endlich ein Plätzchen gefunden hatten, konnten wir auch die Kälte schnell hinter uns lassen, da die hügeligen Straßen mich auf Dauer etwas ins Schwitzen gebracht haben. Wir besuchten die bekannte Gegend Nob Hill mit ihren Cable Cars, welche mit als Markenzeichen von San Francisco gelten. In diesen Straßen möchte ich ungern parken müssen! ^^ Wenn ihr das Bild seht, werdet ihr es verstehen. 😀 Dadurch dass die hügeligen Straßen zum Teil sehr hoch sind, konnten wir von dort aus auch einen Blick auf das bekannte Gefängnis Alcatraz erhaschen. Tickets für eine Überfahrt hatten wir leider nicht. Aber wusstet ihr, dass es als Inspirationsquelle für J. K. Rowlings Askaban diente? Nachdem wir durch einige Straßen geschlendert sind, haben wir auch ein typisches China Town gesehen. Es wirkt tatsächlich so, als wäre man auf einem anderen Kontinent gelandet. Überall asiatische Läden und natürlich hauptsächlich nur Asiaten. ^^ Allerdings sind diese auch überwiegend in ganz San Francisco anzutreffen. Mich würde es nicht wundern, wenn Menschen mit asiatischer Abstammung die Hauptbevölkerung von San Francisco sind. 😀

 

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Wie bereits erwähnt, bin ich nicht gerade ein Stadtmensch. Dementsprechend empfand ich die Stadt etwas erdrückend, weshalb ich gerne den Golden Gate Park besuchen wollte. Und dieser ist einfach wunderschön grün. An bestimmten Wochentagen kann man kostenlos in den Japanese Tea Garden eintreten, was wir natürlich gleich ausgenutzt haben. Auch wenn das Wetter wieder leider nicht so mitgespielt hat, war es echt schön in dem Garten. Eine wirklich beruhigende und friedliche Atmosphäre wird dort ausgestrahlt. Und die Brücke würde doch einfach perfekt ins Auenland passen! 😀 Allerdings finde ich den eigentlichen Eintrittspreis nicht angemessen, weshalb ich es wirklich nur kostenlos empfehlen würde. Natürlich haben wir uns auch noch einen Tee im Garten gegönnt. Als Viel-Teetrinkerin kann ich euch versichern, dass auch dieser nicht besser schmeckt, als die guten Teesorten aus dem Supermarkt. Also wieder mal eine teure Spielerei für die Touristen. ^^ Im Golden Gate Park gibt es übrigens viele Aktivitäten, die man ausüben kann. Auch Museen lassen sich dort finden. Wir haben uns allerdings nur noch auf dem Weg zu dem Buffalo Paddock gemacht. Schließlich wollte ich unbedingt einen amerikanischen Büffel sehen! Die Enttäuschung war groß, als in dem eingezäunten Bereich nichts zu sehen war… Die Büffel hatten zwar Zugang zur Wiese, wollten jedoch lieber im Offenstall bleiben. ^^ Bei dem kalten Wetter war es ihnen auch nicht zu verübeln. 😉 Also sind wir zum Schluss noch etwas durch den Park geschlendert und haben die eine oder andere Statue erblickt. Als Germanistin freute ich mich natürlich über die Figuren von Goethe und Schiller. Was diese allerdings dort machen, wurde mir nicht ganz klar. ^^ Mittlerweile hat sich auch das Wetter um 180 Grad gedreht, denn während es morgens kalt und windig ist, strahlt einem nachmittags die pure Sonne entgegen. Auf das wechselhafte Wetter sollte man outfittechnisch definitiv vorbereitet sein. 😉

 

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Was wäre San Francisco ohne ihre berühmte Golden Gate Bridge? Das rote Wahrzeichen strahlt einfach in so vielen Filmen, sodass man sie sofort erkennt, wenn man sie sieht… Wäre da nicht der Nebel! 😀 O ja, die Brücke bleibt oft und lange im Nebel verhüllt (Kurzer Exkurs: Ist euch schon mal aufgefallen, dass es zwei Emojis von der Brücke gibt? Einmal schön rot und einmal in Nebel gehüllt?^^ Dementsprechend ist dies wohl keine Seltenheit). Aufgrund der umliegenden Gebirge dauert es etwas, bis der Nebel verschwindet. Dieser Anblick sollte uns allerdings verwehrt bleiben. Dafür haben wir die Brücke wiederum aus sehr vielen Perspektiven betrachten können. Somit sahen wir sie vom Baker Beach und von verschiedenen Aussichtspunkten aus. Für mich war die Brücke tatsächlich das Highlight von San Francisco, da ich sie wirklich schön finde. ♥

 

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Fazit

DSC_0688Als Landmensch haben mich die vielen, engen Gebäude schon etwas bedrückt. Wohnen möchte ich hier ebenfalls nicht, da mich die hügeligen Straßen wahrscheinlich in den Wahnsinn treiben würden. ^^ Aber auch die aneinander gereihten, (zerfallenen) viktorianischen Häuser würden mir den Platz zum Atmen nehmen. Ich kann gut verstehen, warum die Menschen gerne in den Golden Gate Park gehen, um einen Ausgleich zu haben. Und auch, wenn mich San Francisco nicht umwerfen konnte, rechne ich ihnen eines hoch an: Ihre Toleranz für Homosexualität, Gleichheit und Gerechtigkeit finde ich bemerkenswert.

DSC_1359Wart ihr schon einmal in San Francisco oder möchtet dort hin? Falls ihr noch Fragen habt, dürft ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. ♥

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2 Kommentare zu „#1 Travelblog: San Francisco

  1. Hey meine Liebe,

    einiges hattest du mir ja schon erzählt, aber die Bilder untermalen die Erzählungen jetzt nochmal wunderbar ♥
    Ich selbst bin zwar eigentlich Stadtkind, habe aber etwas für ein jahr in Bayern in einem winzigen Dorf leben dürfen und ich muss ehrlich sagen – Großstädte kann man mal besuchen, aber so richtig wohlfühlen tue ich mich im Grünen und Ruhigem. Vllt werde ich auch alt ahhahah

    Danke das du uns auf deine erlebte Reise mitnimmst
    Liebste Grüße

    Gefällt 1 Person

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