„Das Women’s Health Kochbuch“ von Gabriele Giesler

DSC_0960Autorin: Gabriele Giesler – Verlagsüdwest (09. Mai 2017) – Format: gebundenes Buch – Buchlänge: 192 Seiten (mit 45 Farbfotos) – Preis: 19,99 € – ISBN: 978-3517095707 (*Erwerben ♥)

Über die Autorin:

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© Ahmed El-Hanjoul

Gabriele Giesler hat Oecotrophologie studiert und ist Profi rund um das Thema Ernährung. Seit über sechs Jahren betreut die Ernährungswissenschaftlerin den Food-Bereich bei den Magazinen Women‘s Health und Men‘s Health. (Quelle)

Klappentext:

Schlemm dich schlank

Diät war gestern! Jahrzehntelang wurde Frauen erzählt, dass Magermodels das Maß aller Dinge seien. Doch Klappergestelle sind weder sexy, noch sind deren Körpergewicht und Essverhalten gesund. Eine sportliche Frau braucht Kalorien, denn der Motor muss verbrennen, um Höchstleistungen zu bringen. Gesundes Essen schmeckt, macht Spaß und sollte fix zuzubereiten sein. Über 120 passende Rezepte für jede Lebenslage gibt’s nun im „Women’s Health Kochbuch“. Stay strong, not skinny! (Quelle)

Meine Meinung:

DSC_0983Das Kochbuch ist sehr hübsch, farbenfroh und insgesamt ansprechend gestaltet. Zu Beginn gibt es ein paar kurze Informationen über einige der Zutaten wie z. B. Tempeh, Kokusblütenzucker und Amaranth, was sehr informativ ist. Zudem gibt es noch einige Tipps zur Grundausstattung sowie Hilfestellung bei kleinen Kochpannen, wobei ich letzteres sehr gut finde. ^^ Auch auf die Ernährungstypen wird eingegangen, weshalb es auch bei den Rezepten Symbole für Glutenfrei, Lactosefrei, Vegetarisch und Vegan gibt, was für mich sehr wichtig ist. Besonders gut finde ich, dass der erste Basic-Teil wirklich nur sehr kurz ist, denn mit einem Kochbuch möchte ich hauptsächlich Rezepte und nicht viel Text erwerben.

Die Rezepte gliedern sich in Frühstück, Lunchbox, Muskelfood, Detox, aber auch Cheat Day und vieles mehr, was eine tolle Abwechslung ist. Alles ist vertreten, es gibt einfache Rezepte mit wenigen Zutaten bis komplexere mit langen Listen an Zutaten. Bei vielen Rezepten habe ich die Zutaten bereits im Haus gehabt, was das Nachkochen vereinfacht hat. Aber ich finde es auch sehr gut, dass die Autoren betonen, dass die Zutaten lediglich ANREGUNGEN sind und einzelne Zutaten natürlich ausgetauscht werden können. Wer kein Geld für Dinkelmehl oder Hafermilch ausgeben möchte, kann natürlich auch auf Weizenmehl und Vollmilch zurückgreifen. Wer keine Lust auf Spinat im Rezept hat, lässt es einfach weg. So einfach ist das. 🙂 Die Fotografien zu den Rezepten sind sehr schön und zum Anbeißen lecker, allerdings gibt es zu vielen Rezepten keine Fotos, was ich sehr schade finde. Natürlich würde der Preis für das Buch dann steigen, aber Fotos gehören für mich einfach dazu! Zu jedem Rezept gibt es dafür Angaben zum Kalorien-, Fett- und Zuckergehalt und sie sind alle für 4 Personen bemessen.

Auch in diesem Kochbuch haben mein Freund und ich wieder mal 3 Rezepte für euch nachgekocht:

Low-Carb-Pancakes

DSC_0067Wer liebt keine Pancakes am Morgen? Vor dem morgendlichen Sport wollten mein Freund und ich mal die Low-carb-Variante ausprobieren. Das Rezept beinhaltet gerade mal 4 Zutaten und lässt sich innerhalb 10 Minuten nachkochen, weshalb wir uns schnell dafür entschieden haben. Danach kam aber auch schnell die Enttäuschung. Geschmacklich hatten die Low-carb-Pancakes nicht mal ansatzweise etwas mit Pancakes gemeinsam. Es hat wirklich sehr fad geschmeckt, weshalb wir es als „vertrocknete Omelett“ betitelt haben. Hauptsächlich hat es einfach nur noch trockenen Eiern geschmeckt. Optisch sah das Gericht auch nicht gerade ansprechend aus und zeigte kaum eine Ähnlichkeit zu Pancakes. Da es uns geschmacklich so wenig zugesagt hat, dass wir es zunächst wegschmeißen wollten, haben wir den restlichen Teig mit Milch und Zucker (dadurch nicht mehr Low-carb) aufgewertet, was es etwas erträglicher gemacht hat, aber noch sehr weit von lecker entfernt war. Auch wenn die Pancakes ziemlich stopfen, hätte das Rezept übrigens nicht für 4 Personen gereicht. Nochmal werden wir es definitiv nicht nachkochen. Das Rezept bekommt 1 von 5 Sternen.

Süßkartoffel-Pommes

DSC_0087Nach einem kleinen Kochfail in dem Kochbuch „Vegane Eiweißwunder“ , brauchten wir ein schnelles Rezept. Für die Süßkartoffeln-Pommes braucht man kaum etwas als die Kartoffeln und Gewürze, weshalb es sofort von uns zubereitet werden konnte. Dazu beinhaltet das Rezept noch Mayonnaise, die wir aber weglassen haben. Anschließend ging es für 20 Minuten in den Ofen, sodass wir hoffentlich bald speisen konnten. Oder auch nicht. Denn nach der angegebenen Zeit waren die Pommes nicht einmal annähernd durch, obwohl ich schon extra schmalere Streifen geschnitten hatte. Also ließen wir die Kartoffeln noch ein wenig länger im Ofen knusperig werden, was allerdings leider nicht eintraf. Nach weiteren vergangene Minuten wurden die ersten Pommes bereits schwarz, weshalb wir das Blech raus nahmen. Knusprig wurde keine einzige Pommes. Wie auf dem Bild sahen sie auch nicht aus. Aber sie waren trotzdem lecker! Also falls jemand noch einen Tipp hat, wie die Kartoffeln auch knusperig werden, gerne her damit. 🙂 Die Portionsgröße hat wieder mal einfach nicht gepasst! (Und nein, wir essen wirklich normale Portionen. ^^) Da es trotz Zeitverzögerung dennoch geschmeckt hat, gibt es 3 von 5 Sternen.

Überbackene Bagel mit Champignons

DSC_0202Auch dieses Rezept beinhaltet wenige Zutaten und lässt sich super schnell zubereiten. Das Rezept wurde in die Kategorie „Frühstück fürs Wochenende“ eingeordnet, was ich nicht so empfinde, da es für mich eher ein Mittagessen war. Zeitlich hat es etwas länger als 15 Minuten gebracht, denn der Käse wollte einfach nicht braun werden. ^^ Die Portionsgröße hat diesmal gestimmt und geschmacklich war es einfach super lecker, weshalb es definitiv noch öfter nachgekocht wird. Das Rezept bekommt 5 von 5 Sternen.

Bewertung:

DSC_0970Die Rezepte sind wirklich einfach nachzukochen und beinhalten kein „stundenlanges-Suchen-im-Supermarkt“. Die Auswahl ist umfangreich (ca. 120 Rezepte) und bestimmt für jeden was dabei. Dafür, dass es ein Kochbuch für den Traumbody sein soll, habe ich viele Rezepte gefunden, die das Gegenteil bewirken würden. Lecker bleibt es dennoch. ^^ Da mir viele Fotos gefehlt haben, die Portionsgrößen nicht ganz gepasst haben und mir das „Healthy-Eating-Feeling“ ausblieb, bekommt das Kochbuch die Note 2- . Einen Einblick ins Kochbuch bekommt ihr in dieser Leseprobe.

Vielen lieben Dank an den südwest Verlag für die Zusendung des leckeren Rezensionsexemplars. Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht!


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Ein Kommentar zu „„Das Women’s Health Kochbuch“ von Gabriele Giesler

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