„Magonia“ von Maria D. Headley

Foto 09.04.17, 20 13 22»Über den Wolken ist etwas geschehen, für das der Mensch noch keine Erklärung hat.«

Autorin: Maria Dahvana Headley – Verlag: heyne>fliegt (03. April 2017) – Format: gebundene Ausgabe – Buchlänge: 368 Seiten – Preis: 16,99 € – ISBN: 978-3453270176 – Empfohlene Altersstufe: Ab 14 Jahren (*Erwerben ♥)

Über die Autorin:

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© John Ulman

Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn. (Quelle)

 

Klappentext:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen … (Quelle)

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tiiblcb3AKM#action=share)

Meine Meinung:

DSC_0350Bei diesem Buch war ich von Anfang an sehr unentschlossen. Zu einem fand ich den Klappentext ansprechend, war in das Cover schockverliebt und sah dieses Buch andauernd bei Instagram, während mir mein SuB schon böse Blicke zuwarf und ich schon andere Reziexemplare rumliegen hatte. Kurzerhand beschloss ich das Buch trotzdem anzufragen und im Nachhinein denke ich mir, ich hätte es lieber sein lassen sollen…

In der Geschichte geht um die 15-jährige Aza, die mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat. Hierbei möchte ich gleich anmerken, dass ich (auch wenn es zuwider klingt) sehr gerne solche Geschichten lese. Bei Aza ist es leider anders. Sie ist übertrieben sarkastisch, frech, etwas respektlos, wenn nicht sogar passiv aggressiv – also ein sehr aufmüpfiger Teenager. Somit hatte ich zunächst große Startschwierigkeiten mit ihr, welche sich im Verlauf des Buchs zwar gebessert haben, dennoch habe ich absolut keinen Bezug zu ihr gefunden. Ich konnte einfach keine Sympathie für sie aufbringen, was ich sehr schade finde. Das Buch spielt überwiegend aus Azas Perspektive, aber vereinzelt taucht auch Jasons Sicht auf. Er ist definitiv angenehmer zu ertragen als Aza, aber auch zu ihm konnte ich einfach keinen Bezug aufbauen. Vielleicht sind die Charaktere auch zu oberflächlich gestaltet, denn ich wurde mit keinem warm.

Die Geschichte ist sehr fantasievoll und magisch, was normalerweise genau mein Genre ist, jedoch konnte es mich hier nicht überzeugen. An vielen Stellen nahm ich die Grenzen meiner Vorstellungskraft wahr. Dazu ist die Geschichte sehr sprunghaft, sodass ich oft abgeschweift bin. Genauso wie bei dem ganzen unnützen Input, der sehr stark von der Handlung ablenkt. Obwohl es einige wenige Aspekte gibt, die mich dann doch positiv überrascht haben, finde ich das Buch grundlegend langweilig. Deshalb habe ich mich wirklich durch das Buch durchkämpfen müssen. Der Schreibstil ist auch etwas verzweigt und beinhaltet einen sehr jugendlichen Sprachstil und Slang, welche einfach nicht meins sind. Das hat hier auch gar nichts mit meinem Alter zu tun, da ich Bücher mit einer Altersempfehlung ab 12 Jahren gelesen habe, in denen sich die Charaktere jugendlich und trotzdem angenehm artikulieren können.

Bewertung:

DSC_0320Diese Rezension tut mir etwas leid, aber ich wollte sie euch keineswegs vorenthalten, da auch schlechte Kritiken veröffentlicht werden sollten. Die Geschichte, die Charaktere, die Kulisse, der Sprachstil etc. konnten mich alle nicht überzeugen. Demnach kann es für mich nur eine 5 als Bewertung bekommen. Schade.

Natürlich bekommt ihr trotzdem eine Leseprobe, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt. Hoffentlich gefällt es euch besser! ♥ Falls ihr Magonia schon gelesen habt, hinterlasst mir doch gerne euren Leseeindruck.

Vielen lieben Dank an den heyne>fliegt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Leider hat es mir diesmal nicht so gefallen, aber wie ihr seht, bleibt meine Meinung stets unverfälscht.


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7 Kommentare zu „„Magonia“ von Maria D. Headley

  1. Cooler Beitrag ❤ ! Und diese Fotos sind einfach genial! Hut ab 😀 ! Ich finde es schade, dass die Rezensionen zu Magonia fast ausschließlich mittelmäßig bis schlecht ausfallen. Das Buch wartet nämlich noch darauf mich zu überzeugen… Aber motiviert bin ich nicht so XD !
    lg
    Felia

    Gefällt 1 Person

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