„Good as gone“ von Amy Gentry

Foto 26.02.17, 00 51 28»Und so kam es, dass ich in einer Nacht meine Familie, mein Zuhause, mein Leben, mich selbst – einfach alles – verlor.«

Autorin: Amy Gentry – VerlagC. Bertelsmann (27. Februar 2017) – Format: Tachenbuch (brochiert) – Buchlänge: 320 Seiten – Preis: 12,99€ – ISBN: 978-3570103234 (Erwerben ♥)

Über die Autorin:

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© Matt Valentine

Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde. (Quelle)

Klappentext:

Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale. (Quelle)

DSC_0085Meine Meinung:

Nachdem ich den psychologischen Spannungroman „Ich bin böse“ von Ali Land verschlungen habe, wagte ich mich am meinen ersten Thriller. Der Klappentext sprach mich an und somit fieberte ich dem Buch spannend entgegen. Leider wurde ich enttäuscht…

Die 13-jährige Julie wird aus ihrem eigenen Haus in der Nacht von einem Unbekannten entführt. Ihre 10-jährige Schwester Jane beobachtet die Situation in Schockstarre. 8 Jahre später bricht eine Frau vor der Haustür der zerbrochenen Familie zusammen. Es ist Julie! Oder etwa nicht?

In der Geschichte werden die Perspektiven mehrerer Persönlichkeiten geschildert, wobei Annas (Mutter der Mädchen) Perspektive den größten Raum einnimmt. Leider bin ich mit der Mutter nicht warm geworden. Ihr Umgang mit den Geschehnissen ist sehr komisch, es werden keine Gefühle geschildert, alles wird einfach so hingenommen. Das passt für mich einfach nicht. Aber auch generell konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln. Ich empfand kaum bis wenig Spannung. An einigen Stellen war ich zudem ziemlich verwirrt, was durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven verschuldet ist. Das versprochene „fuliminante Finale“ finde ich nicht mehr als okay. Außerdem finde ich die Geschichte etwas zu christlich. Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.

Immerhin lässt es sich dafür sehr gut lesen. Der Sprachstil sowie die überwiegend kurzen Kapitel sind angenehm.

DSC_0090Bewertung:

Leider hat mich dieses Buch einfach nicht überzeugt. Da es aber angenehm zu lesen war und ich mich nicht komplett quälen musste, weiterzulesen, reicht es noch für eine 4. Für mich ist es jedoch kein gelungenes Debüt und ich kann den Hype darum nicht verstehen.

Falls ihr doch nochmal selbst reinschauen wollt, gibt es nun die XXL-Leseprobe für euch! ♥

Nichtsdestotrotz bedanke ich mich vielmals beim C. Bertelsmann Verlag für die Zusendung meine Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht. ♥

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